Einführung in die Schatzsuche

Auf den Spuren eines Mythos wandeln, ein Stück Heimatgeschichte entdecken oder einfach draußen Abenteuer erleben – Schatzsuche hat viele Beweggründe. Das wohl offensichtlichste Motiv für die Schatzsuche liegt wohl im Resultat: die Entdeckung von versteckten oder verschollenen Artefakten, kulturellen Relikten und sagenumwobenen Goldschätzen. Welche Faszination von der Schatzsuche ausgeht und welche Herausforderungen sie an Abenteurer und Glücksritter stellt, lesen Sie hier.


Schatzsuche – Outdoor-Abenteuer mit besonderem Kick

Ob im Wald, in verlassenen Orten, in Ruinen oder in Höhlen, die Suche nach Schätzen lockt Abenteurer nicht nur hinaus in die Natur, sondern lässt sie auch auf den Spuren der Vergangenheit wandeln.

Die Suche nach verborgenen Artefakten, geheimen Schatzverstecken und verschollenen Relikten übt eine ganz besondere Faszination aus: Schon der Moment, in dem das vergrabene Objekt mit dem Metalldetektor entdeckt wird, begeistert Sondengänger, Hobby-Archäologen und professionelle Schatzsucher. Den gefundenen Schatz schließlich auszugraben und nach der Bergung in den Händen zu halten, gibt Schatzsuchern einen ganz besonderen Kick.

Neben der Freude darüber, ein erfolgreicher Entdecker zu sein, ruft aber auch die Gesetzeslage zum Thema Schatzsuche im jeweiligen Land ultimativen Nervenkitzel hervor. In einigen Ländern muss für die Suche nach Schätzen eine Erlaubnis bei entsprechenden Behörden wie z.B. beim zuständigen archäologischen Amt eingeholt werden. Damit wird gewährleistet, dass Naturschutzgebiete nicht zerstört werden und dass Funde fachmännisch geborgen werden, um als historische Quellen für Wissenschaft und Geschichtsforschung nicht verloren zu gehen. Die Rechtslage variiert von Land zu Land. Die Faszination Schatzsuche lockt dennoch nicht nur Archäologen, sondern auch zahlreiche Hobbyschatzsucher.


Geschichte erleben: Schatzsuche macht Vergangenheit greifbar

Der Besuch im Museum kann Geschichte spannend veranschaulichen. Noch greifbarer wird die Vergangenheit für Schatzsucher, die selbst Geschichte entdecken.

Bei der Schatzsuche erzählen nicht nur die Fundobjekte selbst ihre Geschichten, sondern auch die Fundorte: Ein reich verziertes goldenes Relikt in den Wurzeln eines alten Baumes in einem Wald weist beispielsweise auf ein Versteck vor Plünderern hin – oder handelte es sich vielleicht um einen heiligen Schrein? Münzfunde sind Indizien für Handelsrouten – wurden sie vielleicht in einer alten Handelsmetropole oder am Wegrand alter Handelsrouten gefunden? Reste alter Rüstungen und Waffen in einem Acker verweisen auf ein Schlachtfeld.

Welche Geschichten sich tatsächlich um die gefundenen Schatzobjekte und Kostbarkeiten ranken, liegt ein wenig in der Fantasie des Entdeckers. Zum Großteil aber hängt es von den Erfahrungen und der Expertise der Entdecker ab, Artefakte nach umfassenden Recherchen in ihren korrekten geschichtlichen Kontext zu setzen.


Früh übt sich, wer ein erfolgreicher Schatzsucher werden will

Schon Kinder sind fasziniert von Piratengeschichten und lassen sich gern zu Schnitzeljagden hinaus in den Garten oder den Park locken. Spannende Sagen und Legenden, Geschichten über Schatzinseln, Grabkammern und Pyramiden, aber auch Detektivgeschichten regen die Fantasie und Neugier an und inspirieren zu eigenen spielerischen Abenteuern. Wer sich diese Leidenschaft auch in der Jugend erhält, kommt wahrscheinlich auch an Adventure-Videospielen wie Tomb Raider, Assassin‘s Creed und World of Warcraft nicht vorbei. Als Erwachsener besinnt man sich gern wieder auf die Faszination der echten Schatzsuche zurück, schließlich bietet diese reale Resultate.

Ebenso groß wie die Faszination sind die Herausforderungen, die die Schatzsuche stellt: Potenzielle Schätze recherchieren, Mythen auf den Grund gehen, Hinweise kombinieren und Geduld bei der Suche üben, diese Aufgaben schulen junge und erfahrene Abenteurer. Mit diesen Fertigkeiten und Kenntnissen sowie mit der passenden Ausrüstung werden Glücksritter zu erfolgreichen Schatzsuchern.

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Moderne Schatzsuche mit echten Erfolgen

Rätsel lösen und versteckte Schätze finden, das gehört auch zum Grundkonzept des modernen Trends Geocaching. Die moderne Schatzsuche mit GPS-Gerät begeistert unzählige Geocacher weltweit, wobei die vorgegebenen Verstecke in Datenbanken erfasst sind und es sich bei den „Schatzfunden“ nicht um historische Artefakte wie Silber- oder Goldmünzen, Kunstobjekte oder antike Grabbeigaben handelt.

Anders als Geocaching bieten Schatzsuche und Prospektion mit Metalldetektoren reale Erfolge auch in bisher unerforschten Gebieten: Mit dem Entdecken und dem Ausgraben kostbarer Schätze geht die richtige Schatzsuche einen wesentlichen Schritt weiter. Wer den besonderen Kick beim Geocaching noch sucht, wird bei der Schatzsuche mit Metalldetektoren mit historisch wertvollen Schätzen wie Münzen, Militaria, Flugzeugwracks und anderen Artefakten belohnt.

Schatzsuche beschränkt sich heute nicht mehr nur auf die Verwendung von einfachen Metallsonden. Dank verschiedenster Spezialsonden ist es möglich, den Boden nach Hohlräumen wie Grabkammern und Schatzverstecken zu scannen sowie Edelmetalle wie Gold und Silber von Eisenmetallen wie Artefakten und Militaria zu unterscheiden. Datenvisualisierung per App, kabelloser Datentransfer an Tablet und Smartphone und die Anzeige der Messwerte in einer Videobrille sind nur einige Besonderheiten, die zeigen, dass auch die Ortungstechnologie nicht stehengeblieben ist.

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Prospektion – Gezielte Suche nach Relikten

Bisher unbekannte Fundplätze zu erkunden, ohne dabei das gesamte Areal mühsam umgraben zu müssen, ist eine der herausforderndsten Anforderungen an die moderne Schatzsuche. Dank leistungsstarker Metalldetektoren und Bodenscanner lassen sich Relikte und Artefakte sowie auch Grabkammern und Schatzverstecke aufspüren, ohne die Fundstelle zu beeinträchtigen.

Die leistungsstarke Technologie mit innovativer Programmierung ermöglicht es, schon vor dem Ausgraben die Position, Größe und Tiefe der verborgenen Schätze und Artefakte zu ermitteln. Viele der Detektoren von OKM können aus den gesammelten Messdaten 3D-Grafiken erzeugen, um vergrabene Objekte am Bildschirm des Tablets, Laptops oder Smartphones sichtbar zu machen.


Verschollene Schätze warten auf Entdecker

Bewacht von Mauern, Baumwurzeln oder Höhlen liegen zahlreiche Schätze verborgen, die auf ihre Entdeckung warten. Noch verlockender als bisher unbekannte Relikte sind versteckte und verschollene Schätze, die gestohlen wurden oder bei abenteuerlichen Reisen verloren gingen. Ob es sich dabei nur um Legenden handelt, die lediglich für spannende Gute-Nacht-Geschichten sorgen, oder um echte versteckte Beute im Wert von Millionen, bleibt ungewiss – bis zu ihrer Entdeckung.

Inspiriert von alten Geschichten, Mythen und Legenden um sagenumwobene Schätze folgen Abenteurer ihren Fantasien und suchen mit Schatzsuchgeräten wie Metalldetektoren und Bodenscannern nach Kostbarkeiten. Manchmal sind es Kisten voller Gold, die von Piraten auf Inseln versteckt wurden oder nach Schiffbruch auf hoher See verloren gingen und nun auf dem Meeresboden auf ihre Entdeckung warten. Manchmal sind es sagenumwobene Schätze der frühen Hochkulturen Südamerikas, wertvolle Artefakte aus den heiligen Königreichen Asiens oder legendäre Relikte aus Burgen und Schlössern Europas.

  • Münzschatz auf Oak Island
    Die legendäre Insel vor Kanadas Küste zieht seit Mitte des 19. Jahrhunderts Schatzsucher an. Geschichten erzählen von zahlreichen Piratenschätzen bis hin zu verschollenen Templerschätzen, die sich auf der Insel befinden sollen.
    Weitere Piratenschätze werden unter anderem auf den Kokos-Inseln (Costa Rica), auf Gardiners Island, New York (USA) und auf einigen Ostseeinseln (Deutschland) vermutet.
  • Piratenschatz der Whydah
    Das Piratenschiff soll die Beute von zahlreichen gekaperten Schiffen an Bord gehabt haben, als es 1717 sank. Ein Teil der Fundstücke wurde bereits entdeckt, ein Großteil der Reichtümer gilt aber noch als verschollen.
  • Yamashitas Goldschatz
    Tomoyuki Yamashita, General der kaiserlichen japanischen Armee im 2. Weltkrieg, soll laut Legende im Krieg erbeutetes Gold auf den Philippinen in zahlreichen Höhlen und Untergrundkomplexen versteckt haben.
  • Bernsteinzimmer
    Der im Auftrag des Preußenkönigs Friedrich I gefertigte Raum mit Wandvertäfelungen und Möbeln aus Bernstein werden als „achtes Weltwunder“ bezeichnet. Nach dem Raub durch deutsche Besatzer 1941 gelten die Bernstein-Elemente, das Inventar sowie eine große Menge Nazi-Gold seit 1945 als verschollen.
  • Beute des Butch Cassidy
    Spektakuläre Raubzüge des Gesetzlosen Butch Cassidy fanden im amerikanischen Wilden Westen im Jahr 1899 ihren Höhepunkt: Die Beute des Zugüberfalls im Bundesstaat Wyoming (USA) wurde versteckt und wartet bis heute darauf, wiedergefunden zu werden.

Es ist nicht nur der Wert jahrhundertelang versteckten Vermögens, der steigt. Es ist auch die Faszination, die verloren geglaubten Schätze zu bergen.